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VASOS FARES FAPAS

Newsletter - 10 2025

Deutsch

Das Alter neu denken!


Liebe Leserinnen und Leser,

Ein voller Saal, gute Gespräche und mitreissende Musik: Das 35-Jahr-Jubiläum der VASOS im Basler Rialto war ein Fest der Begegnung. Teilnehmende aus allen Teilen der Schweiz reisten an, um zu feiern, zu diskutieren und neue Impulse zu setzen.

Doch gefeiert wurde nicht nur: Unter dem Motto «Das Alter neu denken!» lancierte VASOS eine Petition für rechtlichen Schutz vor Altersdiskri-minierung. Denn das Alter darf kein Nachteil sein – weder im Beruf noch im Alltag oder in der Pflege.

Altersdiskriminierung ist weit verbreitet und eine oft übersehene Form der Benachteiligung in unserer Gesellschaft. Besonders stark von negativen Vorurteilen und ungerechter Behandlung betroffen sind ältere Menschen – sei es in der Arbeitswelt, in den Medien oder im Gesundheitswesen. Sie erleben, dass sie vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Wie die WHO feststellt, hat all dies erhebliche Folgen auch für die Gesundheit.

Um Altersdiskriminierung wirksam zu bekämpfen, sind rechtliche Regelungen notwendig, die den geltenden Verfassungsgrundsatz umsetzen, die Pflege eines respektvollen Dialogs zwischen den Generationen und eine breite Sensibilisierung der Gesellschaft.

Die VASOS lanciert daher zum 35 Jahre-Jubiläum die Petition «Rechtlicher Schutz vor Altersdiskriminierung» – für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft aller Generationen.

Die VASOS bittet ALLE die Petition zu unterschreiben. Unterschriftenbögen können hier heruntergeladen werden:
Petition - Rechtlicher Schutz vor Altersdiskriminierung

Hier geht es zur Online-Abstimmung:
we collect - Online-Abstimmung

In diesem Sinne: «Gemeinsam gegen Altersdiskriminierung – jede Unterschrift zählt!»


Herzlich,
Vorstand VASOS / FARES

Prof. Christian Maggiori
Hochschule Soziale Arbeit Fribourg

Prof. Christian Maggiori, Hochschule Soziale Arbeit Fribourg
Prof. Christian Maggiori, Hochschule Soziale Arbeit Fribourg
Er dokumentierte aufgrund von Studien, dass in Europa 34% der Personen ab 65 Jahren angeben, Diskriminierung aufgrund des Alters zu erfahren. Dies, sofern man sie allgemein auf Benachteiligung anspricht. Nennt man den Betagten bestimmte Situationen, in denen Diskriminierung auftritt, geben sogar 80% entsprechende Erfahrungen an.

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Wege zu neuem Selbstbewusstsein

Prof. François Höpflinger

Wege zu neuem Selbstbewusstsein - Prof. François Höpflinger
Wege zu neuem Selbstbewusstsein - Prof. François Höpflinger
Die Tagung sollte aber nicht im Zeichen der Defizite stehen. «Das Alter neu denken» lautete der programmatische Titel. Professor François Höpflinger, Alters- und Generationenforscher, skizzierte «Perspektiven einer modernen Alterspolitik». Deren Pfeiler sind:

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Alt-Nationalrätin Angeline Fankhauser
«Beherzt voran»

Alt-Nationalrätin Angeline Fankhauser «Beherzt voran»
Angeline Fankhauser: «Beherzt voran»
Ein weiterer Höhepunkt unseres Jubiläums war die Vorstellung der neuen Biografie von Angeline Fankhauser.

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Jedes Alter zählt – Gemeinsam für eine altersfreundliche Schweiz

Jedes Alter zählt – Gemeinsam für eine altersfreundliche Schweiz
Jedes Alter zählt – Gemeinsam für eine altersfreundliche Schweiz
Die schweizweite Initiative des UZH Healthy Longevity Center der Universität Zürich engagiert sich auf ihrer digitalen Plattform gegen Altersdiskriminierung.

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Das Projekt «Regione Solidale» im Kanton Tessin

Das Projekt «Regione Solidale» im Kanton Tessin
Das Projekt «Regione Solidale» im Kanton Tessin
Es handelt sich um ein von der ATTE gefördertes Projekt, dessen Ziel es ist, Verbindungen zwischen Menschen herzustellen und sie zur Organisation von Gruppenaktivitäten anzuregen, um so sozialer Isolation vorzubeugen und Unabhängigkeit und eine gute Lebensqualität länger zu fördern.

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Einsamkeit im Alter

Einsamkeit im Alter
Einsamkeit im Alter - Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung
Der bekannte Psychiater Manfred Spitzer nannte die Einsamkeit «schmerzhaft, tödlich und ansteckend». Chronische Einsamkeit ist heute weit verbreitet. Verantwortlich dafür sind unter anderem gesellschaftliche Ursachen wie Armut und Diskriminierung.

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Bundesrat enttäuscht bei Palliative Care

Bundesrat enttäuscht bei Palliative Care
Bundesrat enttäuscht bei Palliative Care
Vier Jahre nach der Überweisung der Motion «Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care» liegt endlich der Bericht des Bundesrats vor.

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Neu als VASOS Delegierter
im Schweizerischen Seniorenrat SSR

Neu als VASOS Delegierter im Schweizerischen Seniorenrat SSR
Patrice Clivaz - Neu als VASOS Delegierter im Schweizerischen Seniorenrat SSR
In allen Phasen meines Lebens, vom Studium in Freiburg, wo ich Mitglied des Studentenrats war, bis hin zu meinem heutigen Leben als «glücklicher Rentner», habe ich mich stets für die Altersgruppe engagiert, zu der ich gehörte.

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Danke, Jean-Maurice Fournier
für dein großes Engagement!

Danke, Jean-Maurice Fournier, für dein großes Engagement!
Danke, Jean-Maurice Fournier, für dein großes Engagement!
Seit 2014 vertrat Jean-Maurice Fournier die VASOS im Schweizerischen Seniorenrat (SSR). Er war mehrheitlich Mitglied der Arbeitsgruppe «Mobilität und Wohnen», die er in den letzten Jahren präsidierte.

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Rubrik Schatten

Hohe Medikamentenpreise sind für die steigenden Krankenkassen-prämien mitverantwortlich. Obschon die Schweiz bereits eine Hochpreisinsel ist, fordern Schweizer Pharmakonzerne nun wegen den Trump-Zöllen noch mehr Geld.

«Die Medikamentenpreise sind viel zu tief», klagte Novartis-CEO Vasan Narasimhan im Interview mit der NZZ Ende September.

Die Pharmaunternehmen seien von hohen Produktions- und Forschungskosten belastet. Zudem sei die Zollpolitik von Donald Trump eine zusätzliche Bürde und gefährde den Profit, so Narasimhan weiter. Die Schweiz hat europaweit die höchsten Medikamentenpreise. Eine Studie des Preisüberwachers zeigt, dass die Schweiz die in Europa mit Abstand teuersten Generikapreise hat.

Das günstigste Generikum in der Schweiz kostet durchschnittlich mehr als zweieinhalb mehr als in 15 Vergleichsländern. Die Medikamente bilden einen immer grösseren Anteil an den Krankenkassenprämien.

Angesichts der immer steigenden Krankenkassenprämien fordert die VASOS, dass sich die Politik diesem Problem annimmt. Die (zu) hohen Medikamentenpreise werden zwar von der Politik kritisiert – aber nun ist es Zeit zum Handeln.

Verena Loembe, Mitglied Vorstand VASOS
Rubrik Licht

Gute Nachricht – Das Ozonloch schrumpft!

Es gibt Positives zu berichten: Das Ozonloch über der Antarktis ist so klein wie seit Jahrzehnten nicht mehr! Die die internationalen Schutzmassnahmen zeigen Wirkung – dank des Montreal-Protokolls, das seit 1989 schädliche FCKW-Gase verbietet.

Ein starkes Zeichen dafür, dass globaler und persönlicher Einsatz für den Umweltschutz wirkt. Jede Verhaltensänderung, jeder bewusste Konsum, jede politische Entscheidung zählt. Wenn wir gemeinsam handeln, kann sich die Atmosphäre erholen – ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft.

Bea Heim, Präsidentin VASOS

Spendenaufruf

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IBAN: CH39 0900 0000 4001 1425 9
VASOS/FARES
2554 Meinisberg

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