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VASOS FARES FAPAS
Newsletter - 11 2025
Deutsch
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Weihnachten beginnt im Herzen
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Liebe Leserinnen und Leser,
Wenn die ersten Lichterketten leuchten und der Duft von Tannengrün die Luft erfüllt, spüren wir: Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest ist mehr als Dekoration und Geschenke – es ist eine Einladung, Wärme, Achtsamkeit und Nähe zu teilen.
Bischof Joseph Maria Bonnemain erinnert uns daran, dass Weihnachten im Alltag beginnt: Jeden Tag können wir kleine Momente des Miteinanders schaffen, Hoffnung geben und Freude schenken. Gerade in dieser Zeit wird Einsamkeit spürbar, und kleine Schritte können helfen, Menschen wieder zusammenzuführen. Auch gesellschaftliche Themen wie Wohnsituation, Betreuung, Gesundheit oder Altersdiskriminierung zeigen, dass Mitmenschlichkeit überall gefragt ist.
Weihnachten lebt dort, wo wir hinschauen und aktiv werden – in Familie, Nachbarschaft und Gesellschaft. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit voller Licht, Wärme und gemeinsamer Momente.
Herzlichst, Ihr Newsletter-Team Verena Loembe, Thomas Grünwald, Bea Heim
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Bischof Dr. Joseph Maria Bonnemain im Gespräch Weihnachtsinterview mit Dr. Joseph Maria Bonnemain, Diözesanbischof von Chur
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Thomas Grünwald (TG): Sehr früh, bereits Ende November leuchten in den Ortschaften Lichterketten und hell erleuchtete Weihnachtslandschaften mit Christbäumen und Dekorationen. Weihnachten entwickelt sich immer mehr zum weltlichen Geschäft. Der religiöse Aspekt ist für Viele in den Hintergrund getreten. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung, Herr Bischof?
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Weihnachten, das Fest der Freude und des Lichts hat seinen Ursprung in der Wintersonnenwende, die um den 21. Dezember stattfindet und die längste Nacht sowie den kürzesten Tag des Jahres markiert.
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Viele vorchristliche Kulturen feierten damit symbolisch den Neubeginn und die Rückkehr des Lichts nach der längsten Nacht. Die frühe Kirche verlegte daraufhin Weihnachten auf dieselbe Zeit, um die Umwandlung von heidnischen zu christlichen Feierlichkeiten zu erleichtern und Gläubige zu gewinnen.
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...Wohnsituationen, Pläne, Wahlen und Bedürfnisse»
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Diese vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) und der Stiftung Leenaards in Auftrag gegebene Studie untersucht die Wohnsituation von alleinlebenden Frauen der Babyboomer-Generation in der Schweiz im Alter von 55 bis 75 Jahren, die fast 26,5 % der Frauen dieser Altersgruppe ausmachen. Die Studie zielt darauf ab, ihre Wohnsituation, ihre Schwierigkeiten und Erwartungen angesichts des Älterwerdens zu verstehen und Handlungsan-sätze für geeignete öffentliche Massnahmen vorzuschlagen. Die Arbeits-gruppe Wohnen und Mobilität der VASOS hat diesen Bericht geprüft und unterstützt seine Feststellungen und Empfehlungen vollumfänglich. Sie ruft zu einer Umsetzung durch die betroffenen Akteure auf.
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...ich möchte nur zusammen mit euch feiern»
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An Weihnachten wird Einsamkeit sichtbar. Das Fest der Liebe erinnert uns daran, wie wichtig Gemeinschaft ist – nicht nur an einem Tag pro Jahr.
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«Der Weg aus dem Schneckenhaus läuft nicht geradeaus.» So heisst ein Büchlein von Franziska Muri, in dem die Autorin kleine Schritte vorschlägt, um wieder unter Menschen zu finden. Die Schritte müssen klein sein, weil anhaltende Einsamkeit das Verhalten und die Einstellungen zum Zusammenleben verändert: Vertrauen geht verloren, soziale Fähigkeiten werden nicht mehr geübt. Dies erschwert es den betroffenen Menschen, wieder Kontakte aufzubauen. Der Weg zurück braucht Zeit, Reflektion und viel persönlichen Einsatz.
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Betreuende Angehörige leisten wichtige Arbeit. Rund 600’000 Menschen in der Schweiz leisten tagtäglich Betreuungs- und Pflegearbeit für Angehörige. Insgesamt kommen so über 126 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit pro Jahr zusammen.
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Der Tag für betreuende Angehörige vom 30. Oktober 2025 rückte dieses Engagement ins Zentrum und machte sichtbar, was sonst oft verborgen bleibt. Am 30. Oktober 2025 führte der Entlastungsdienst Schweiz mit dem Büro für Feminismus im Zentrum Paul Klee in Bern eine Tagung unter dem Titel: «Sorge tragen: Betreuung als Wirtschaftsfaktor – Zeit für politische Lösungen» durch. An der sehr gut besuchten Tagung kamen Angehörige, Fachpersonen, Politiker:innen und Interessierte zu Wort.
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Das Leiden findet wenig Beachtung. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene Hilfe bekommen. Ein neues Projekt versucht dies – und baut auf Ihr Mittun.
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Infizierte Wunden an den Füssen («diabetischer Fuss»), wiederkehrende Infekte der Harnwege, infizierte künstliche Gelenke: Gerade ältere Menschen sind oft von bakteriellen Infektionen betroffen, die über Jahre erfolglos behandelt werden. Meist sind Antibiotika-Resistenzen im Spiel. Die Folge sind Schmerzen, aufwendige Therapien, viele Operationen und sogar Amputationen.
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Sicher bleiben im Internet und am Telefon!
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Betrüger werden leider immer geschickter. Sie nutzen das Internet, Telefon oder sogar künstliche Intelligenz, um an persönliche Daten und Geld zu kommen. Darum lohnt es sich, die wichtigsten Verhaltensregeln immer wieder in Erinnerung zu rufen – denn Steter Tropfen höhlt den Stein.
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Erste Sitzung als Mitglied des Vorstands.
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In den Räumlichkeiten von DaneAge (1 Million Mitglieder) hatte ich das Vergnügen, meiner ersten Sitzung des Vorstands von AGE Platform Europe beizuwohnen, in welchem ich den Schweizerischen Seniorenrat vertrete – zusammen mit 38 europäischen Delegierten.
Nachfolgend eine Zusammenfassung dieser Sitzung mit einer dichten Traktandenliste und wichtigen, komplexen Themen:
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Im Rahmen des 20. Jubiläums des Consiglio degli anziani del Canton Ticino fand am 27. September 2025 in Muralto eine öffentliche Konferenz zum Thema Ageismus statt.
Diskriminierung aufgrund des Alters kann sich in vielen Bereichen manifestieren – in der Arbeitswelt, im Gesundheitswesen oder in den Medien.
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Ageismus, also die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Alters, ist ein weit verbreitetes Phänomen – auch in der Schweiz. Gemäss einer europaweiten Studie haben 28% der befragten Personen in der Schweiz von ageistischer Diskriminierung berichtet, gegenüber 22% bei Sexismus und 12% bei Rassismus.
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Im Gesundheitsbereich fühlen sich laut einer Untersuchung 30% der Menschen ab 70 Jahren ungerecht behandelt, weil sie als «alt» wahrgenommen werden, wie Christian Maggiori, Professor an der Hochschule für Soziale Arbeit in Freiburg, in einem Interview mit der Zeitung La Liberté erklärt.
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IBAN: CH39 0900 0000 4001 1425 9 VASOS/FARES 2554 Meinisberg
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