Bargeld abschaffen bedeutet Menschen ausschließen…
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...eine Gefahr für ältere Generationen!
Am 8. März stimmen wir darüber ab, dass Bezahlungen mit Bargeld weiterhin möglich sein sollen. Warum ist dies unter anderem für ältere Menschen so wichtig.
Eine nicht zu unterschätzende Zahl von älteren Menschen verfügen keine digitalen Zahlungsmittel, weil sie nicht damit umgehen können oder wollen. Damit werden ältere Menschen diskriminiert und teilweise von öffentlichen Angeboten ausgeschlossen
Dazu ein aktuelles Beispiel aus dem Kanton Graubünden:
In Bündner Postautos sollen künftig keine Billette beim Chauffeur gelöst werden können.
Die 77-jährige Rentnerin, Berta Caminada, findet die neue Regelung ungeheuerlich. Durch die Änderung würden alle Menschen, die nicht mit digitalen Zahlungsmitteln umgehen können, vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossen, in einem Bergkanton wie Graubünden würde dies dazu führen, dass die Betroffenen viele Orte nicht mehr erreichen könnten.
Sollen künftig diese Menschen zu Hause bleiben? Nicht zu vergessen, dass dies auch Menschen mit Behinderung oder Kinder treffen kann. Ist dies das moderne Verständnis von Gleichberechtigung und Inklusion? Oder entspricht das Vorgehen einer eklatanten Diskriminierung von Jung und Alt?
Auch in anderen Kantonen, stehen ähnliche Bestrebungen zur Abschaffung von Bargeld im öffentlichen Verkehr zur Debatte, weshalb wir den mutigen Kampf von Frau Caminada unterstützen, die unterdessen 8’000 Unterschriften mit Gleichgesinnten gesammelt hat.
Auch ältere Menschen haben eine wichtige Stimme in der Gesellschaft. Sie müssen diese nur lautstark ertönen lassen.
Die VASOS und viele andere Organisationen sind deshalb klar Nein zur Initiative.
Hingegen unterstützen wir den Gegenvorschlag des Bundesrates und legen dafür ein JA in die Urne.
Inge Schädler, Vizepräsidentin der VASOS