Wichtige Warnungen vor Betrug per E-Mail
Ausgabe: 03-2026 Datum: 21.03.2026
Thema: News
Aktuell gibt es viele betrügerische E-Mails im Umlauf. Hier sind die wichtigsten Maschen und wie Sie sich schützen können:
1. TWINT-Betrug
- Sie erhalten eine E-Mail, in der Sie aufgefordert werden, Ihre Handynummer neu zu bestätigen.
- Das wollen die Betrüger: Ihre TWINT-Zugangsdaten und später auch Ihre Bankdaten.
- Was Sie tun sollen: Solche E-Mails löschen. TWINT fordert Sie niemals per E-Mail zur Bestätigung auf.
2. TEMU-Rückerstattung
- Sie bekommen eine E-Mail mit dem Hinweis, Sie hätten zu viel bezahlt.
- Das wollen die Betrüger: Ihre Kreditkarten- oder Bankdaten.
- Was Sie tun sollen: Niemals auf Links in solchen E-Mails klicken. Gehen Sie direkt auf die offizielle TEMU-Website, wenn Sie unsicher sind.
3. E-Vignette-Probleme
- Eine E-Mail behauptet, Ihr Vignetten-Kauf sei fehlgeschlagen.
- Das wollen die Betrüger: Dass Sie erneut bezahlen.
- Was Sie tun sollen: Das Bundesamt für Zoll (BAZG) schreibt Sie nicht per E-Mail an. Ignorieren Sie diese Nachrichten.
4. Erpresser-E-Mails
- Manche E-Mails behaupten, die Absender hätten Ihre privaten Daten.
- Wichtig: Das ist fast immer gelogen. Die Absenderadresse ist gefälscht.
- Was Sie tun sollen: Einfach ignorieren und nicht antworten.
So schützen Sie sich – Drei einfache Regeln
Was Sie tun sollen
- Ruhe bewahren
Wenn eine E-Mail sagt “sofort handeln!”, ist das meist Betrug.
- Keine Links anklicken
Geben Sie niemals Kontodaten auf Seiten aus E-Mails ein. Öffnen Sie Banken-Websites über Ihre Lesezeichen/Favoriten.
- Absender prüfen
Klicken Sie auf den Namen des Absenders (z.B. “Apple”). Dann sehen Sie die echte E-Mail-Adresse dahinter.
Bekannte Schweizer Bank-Websites (über Lesezeichen öffnen):
Fazit: Bei Unsicherheit lieber einmal zu vorsichtig sein. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie eine vertrauenswürdige Person (Familie, Freunde, Bankberater).
Bruno Weideli, Mitglied der VASOS und VASOS Delegierter im SSR