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Porträt des Kandidaten für den VASOS-Vorstand – Marco Lafranchi

Ausgabe: 08-2021 Datum: 31.08.2021

Thema: News

zur Verstärkung der Verbindungen zwischen der italienischen Schweiz und den anderen Sprachregionen

In Anbetracht der immer schneller werdenden Veränderungen im gesellschaftlichen und sozialen Bereich, die sich unmittelbar auf diejenigen auswirken, die aus dem Berufsleben ausscheiden Rentnerverband der Staatsangestellten des Kantons Tessin (APT) und der Tessiner Vereinigung für das dritte Lebensalter (ATTE) beizutreten. Um zudem die Verbindungen zwischen der italienischen Schweiz und den anderen Sprachregionen zu verstärken, beschloss er dem Dachverband VASOS FARES beizutreten und für den Vorstand zu kandidieren.

Marco Lafranchi ist mit Carla verheiratet und Vater von Dana und Matteo. 1946 wurde er in Bern als Sohn einer Berner Mutter und eines Tessiner Vaters geboren. 1948 zog er mit seiner Familie nach Locarno, wo er alle Schulen besuchte, bis er 1966 an der kantonalen Lehrerbildungsanstalt das Primarlehrerdiplom erwarb. Von 1966 bis 1969 unterrichtete er an der städtischen Primarschule von Locarno-Solduno. Er besucht die von der pädagogischen Fakultät der Universität Pavia organisierten Kurse für die Zulassung von Primarschullehrern in Locarno und Cartigny GE und unterrichtet an den Primarschulen von Locarno-Solduno (1969/1970). Anschliessend unterrichtete er während 4 Jahren (1970/1974) an der praktischen Grundschule, die der Scuola magistrale in Locarno angeschlossen ist.

Er besuchte den Ausbildungskurs für Schul- und Berufsberater unter der Leitung des Bundesamtes für Industrie, Gewerbe, Handwerk und Arbeit (UFIAML/OFIAMT/BIGA) in Zürich und erwarb 1976 das eidgenössische Diplom des Schul- und Berufsberaters. In der Zwischenzeit, seit 1974, ist er beim Erziehungsdepartement des Kantons Tessin als Schul- und Berufsberater am kantonalen Amt in Bellinzona tätig. Im Jahr 1978 wurde er zum stellvertretenden Direktor ernannt und war unter anderem für die Organisation des Ausbildungskurses für Schul- und Berufsberater 1973-1976 verantwortlich, der unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Vereinigung für Schul- und Berufsberatung (ASOSP/SVB) durchgeführt und von der UFIAML/OFIAMT/BIGA anerkannt wurde. Er wurde zum Mitglied des Zentralausschusses des ASOSP/SVB (italienischsprachiger Verband für Schul- und Berufsorientierung) ernannt und war mehrere Jahre lang dessen Vizepräsident. Er war aktiv an der Förderung der Zusammenarbeit mit den anderen nationalen Sprachregionen beteiligt, indem er verschiedene schriftliche und digitale Informationsprojekte in den drei Landessprachen durchführte. Ab 2001 leitete er das kantonale Schul- und Berufsberatungsamt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2008.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich politisch als Vertreter der Tessiner Radikalliberalen Partei (PLRT) als Gemeinderat in Locarno und Camignolo und als Gemeinderat in Camignolo. Er glaubt fest an die Bedeutung des lebenslangen Lernens und arbeitet neben seiner Haupttätigkeit auch als Dozent von Erwachsenenbildungskursen an der Volkshochschule, für das Departement für Bildung, Kultur und Sport (DECS) in Lugano und, seit seiner Pensionierung, in Camignolo.

Nach seiner Pensionierung war er von 2008 bis 2020 Mitglied der Rekurskommission der CDPE-EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) für die Anerkennung von Lehrdiplomen. Sie ist auch für die Anpassung und Übersetzung von Texten zur Berufsbildung und Weiterbildung auf der dreisprachigen Website professioni.ch verantwortlich.

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